Kurz gesagt:
Tierarztpraxen helfen verletzten Wildtieren oft ohne Bezahlung. Der Verband GST möchte, dass der Staat diese Kosten bezahlt.
Wichtige Fakten
- Tierarztpraxen müssen Tieren ohne Besitzer sofort helfen.
- Die GST will 2027 Zahlen zu unbezahlter Arbeit für Wildtiere nennen.
- Die GST möchte, dass der Staat die Kosten bezahlt.
- Bisher zahlen nur einzelne Kantone einen Beitrag.
Was ist passiert?
Wer ein verletztes Wildtier zum Tierarzt bringt, muss normalerweise die Behandlung bezahlen. Man kann aber ausdrücklich sagen, dass man keine Kosten übernehmen will. Die Praxis muss Tieren ohne Besitzer trotzdem sofort helfen.
Die Gesellschaft Schweizer Tierärztinnen und Tierärzte (GST) sammelt dazu Angaben bei Praxen. Die GST ist ein Verband von Tierärztinnen und Tierärzten. Sie will 2027 zeigen, wie hoch die unbezahlten Kosten in der ganzen Schweiz sind.
Die GST möchte, dass der Staat die Kosten bezahlt. Bisher zahlen nur einzelne Kantone einen Beitrag, also einen Teil der Kosten. Wie eine gemeinsame Regel für alle aussehen könnte, weiss die GST noch nicht.
Warum ist das wichtig?
Die Hilfe für Wildtiere kostet Praxen Zeit und Geld. Die GST will erreichen, dass sie diese Kosten nicht selbst tragen müssen.
Wichtige Wörter
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das Wildtier (im Text: Wildtiere, Wildtieren) — Ein Tier, das frei in der Natur lebt und kein Haustier ist.EN wild animal
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die Tierarztpraxis (im Text: Tierarztpraxen) — Ein Ort, an dem Tierärzte kranke oder verletzte Tiere behandeln.EN veterinary practice
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verletzt (im Text: verletzten, verletztes) — Mit einer Wunde oder einem anderen Schaden am Körper, zum Beispiel nach einem Unfall.EN injured
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